“ Sterne für Bad Feilnbach“ war das war das Motto unserer Veranstaltung am 19. Dezember. Neben einem Stand für Punsch und Plätzchen, war eine Sterne-Werkstatt aufgebaut. Dort konnten Wünsche auf goldene und silberne Sterne geschrieben und an den eigens dafür aufgebauten Christbaum gehängt werden. Die Passantinnen und Passanten nahmen dieses Angebot gerne an und so wurden im Laufe des Nachmittags über 50 Sterne beschriftet.
Von „Frieden für die Welt“ bis „keine Hausi“ (Schülerin, sechs Jahre alt) reichte die Bandbreite der Wünsche. In den Gesprächen wurde deutlich, dass es eine ganze Reihe konkreter Anliegen für die Zukunft der Gemeinde gibt. Anhand folgender Beispiele wird deutlich, welches Spektrum durch die Besucherinnen und Besucher abgedeckt wurde und auf welche Themen sich die Wünsche konzentrierten.
Unsere Kandidatinnen waren während des Nachmittags in viele Einzelgespräche vertieft und konnten so einen Eindruck gewinnen, in welche Richtung die künftige Entwicklung der Gemeinde gehen sollte.
Ein Schwerpunkt waren mehr Angebote für junge Leute, im Mittelpunkt dazu stand der Wunsch nach einem Jugendzentrum. In diesen Bereich fällt auch der Wunsch nach regelmäßigen Veranstaltungen für Jugendliche z.B. im „Tannenhof“.
Ein anderes Thema war die Erhöhung der Verkehrssicherheit vor allem im Bereich Tannenhof und Edeka in Feilnbach, sowie in der Ortsmitte in Au. Außerdem soll wieder ein Spiegel zur Verkehrssicherung an der Kurve beim „Ederkramer“ angebracht werden. Einen kindgerechten Pausenhof und neue Turngeräte für die Schule wünschten sich die Familien mit Kindern am Stand. Außerdem sollte es mehr organisierte Angebote für Kinder verschiedener Altersgruppen geben.
Für die zentrale Bushaltestelle in Feilnbach gab es den Wunsch nach einer öffentlichen Toilette in der Nähe und einen Umbau, der mehr Schutz vor Witterungseinflüssen bietet.
Zum geplanten Rathaus-Neubau gab es wegen der hohen Kosten kritische Kommentare. In diesem Zusammenhang gab es Wünsche in Richtung einer dezentralen Verortung der Verwaltung in freistehenden Gewerbe-Immobilien und die Förderung von mehr Homeoffice. Für den Tourismus in der Gemeinde wurden Mut zur Weiterentwicklung und ein roter Faden gewünscht. Außerdem gab es Sterne für den Erhalt des „Troger-Hauses“ in Au.
Gegen Ende der Veranstaltung gewann eine Schülerin den großen Weihnachts-Teddy, der während der Veranstaltung verlost wurde. Damit endete ein unterhaltsamer Nachmittag, der bei den Besucherinnen und Besuchern viel Anklang fand. Die Ergebnisse werden in unser Wahlprogramm einfließen, das im Januar veröffentlicht wird.
Die Veranstaltung bestätigt uns darin, auch künftig Formen der direkten Kontaktaufnahme zu nutzen. So können wir Politik konkreter und nachvollziehbarer zu machen.